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24th
FEB

Ralph Nader ist zurück und macht sich gleich mal zum Präsidentschaftskandidaten!

Posted by Rene Kriest | Filed under USA-Vorwahlen 2008

Lustig, lustig! Ralph Nader würzt die an Spannungspunkten öden Vorwahlen um das neu zu verlosende Amt des Präsidenten für die USA. Außer putzigen Anschuldigungen seitens der zickigen Hillary Clinton wider den souveränen Barack Obama lief jüngst nichts.

Nun aber ist Ralph Nader zurück auf der an Pointen unterversorgten US-politischen Bühne. Bekanntgeworden ist der 73jährige Parteilose als streitsüchtige Verbraucherschützer, dem man unter anderem vorwarf, für Al Gores Wahlniederlage im Jahre 2000 gesorgt zu haben und George Bush so erst ermöglicht habe samt Irak-Krieg usf.

Schweren Herzens entschloß sich Ralph Nader nunmehr, herrschende Mißstände in Washington beseitigen zu wollen, die Wähler seien nämlich desillusioniert – der übliche Standardspruch vor Wahlen also, den jeder Politiker und nicht nur Ralph Nader stereotyp-reflexartig aus dem Arsenal politischer Sprüche hervorzaubert.

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24th

Hillary Clinton wirkt gegenüber Barack Obama immer dünnhäutiger

Posted by Rene Kriest | Filed under USA-Vorwahlen 2008

Hillary Clinton reagiert immer wehleidiger gegenüber ihrem Konkurrenten und Parteigenossen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur, Barack Obama.

Die sich dereinst als so sichere Siegerin im internen Duell der demokratischen Partei um die Präsidentschaftskandidatur-Nominierung wähnende und als resolute Quasi-Präsidentin agierende Hillary Clinton weicht immer mehr von der Sachebene im Werben um die Gunst der Wählerstimmen ab. Zu tief steckt der Stachel im Stolz der Gattin des ehemaligen Präsidenten der USA, Bill Clinton, die ihre Nominierung wohl eher als Formsache abtat und auf einen spannenden Nahkampf hinausgelaufenen parteiinternen Wettbewerb wohl eher unter Majestätsbeleidigung abgelegt hat.

Kein Zweifel, mit Barack Obama ist Hillary Clinton nicht nur ein mittelmäßiger Sparringspartner erwachsen, der länger stehenbleibt, als erwartet. Runde um Runde emanzipierte sich das lästige Anhängsel namens Barack Obama von der Underdog-Rolle und wechselte selbst dank charismatischem und distinguiert-zurückhaltendem Auftreten auf die Überholspur. Von dort trat er aus dem Hillary Clintons Windschatten heraus und überholte sie nahezu mühelos, während diese nunmehr die Verfolgerin darstellt. Größte Mühe hat sie zudem, überhaupt noch die Rückleuchten Barack Obamas gewahren zu können. Am Auspuff hängt sie schon lange nicht mehr.

Bezeichnend und sehr aussagekräftig sind in diesem Kontext jüngste Äußerungen der Präsidentschaftskandidatin der demokratischen Partei, die eher als Spitzen in Richtung ihres Widersachers zu verstehen sind, die wunderbar das gekränkte Ego und Ausdruck barer Hilflosigkeit sind. Angegangen war die Rivalin um die Anwartschaft auf das Präsidentenamt Barack Obama in Sachen Gesundheitspolitik. „Schämen“ soll er sich, da er Unwahrheit verbreite.

Scharfes Gezänk der 60jährigen Hillary Clinton, die wohl nur diesen einen Anlauf auf die Chance, Präsidentin der USA werden zu können hat. Mit 46 Jahren ist Barack Obama ihr bereits mehr als nur ebenbürtig – und das wissen beide.

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